Logo - Familie sind alle

Parität jetzt: Weil Demokratie alle braucht

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Bevölkerung – im Deutschen Bundestag sind sie jedoch weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Nach der Bundestagswahl 2025 sank ihr Anteil sogar auf 32,4 Prozent: Von 630 Abgeordneten sind nur 204 Frauen. Politische Entscheidungen, die das Leben aller Menschen betreffen, werden damit nach wie vor mehrheitlich von Männern getroffen.

Viele Menschen vor dem Bundestag mit dem Banner zur Parität im Vordergrund

#ParitätJetzt: Für gleichberechtigte politische Teilhabe

Die Initiative #ParitätJetzt will das ändern. Das breite Bündnis aus mehr als 100 Organisationen und Netzwerken setzt sich für ein paritätisches Wahlrecht ein, das die gleichberechtigte Repräsentation von Frauen und Männern in den Parlamenten sicherstellt.

Ins Leben gerufen wurde die Initiative 2022 vom Verein Parité in den Parlamenten gemeinsam mit dem Deutschen Frauenrat. Eine wichtige Impulsgeberin war die ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth. Mit einer Petition fordert die Initiative 50 Prozent Frauen im Deutschen Bundestag und eine entsprechende Änderung des Wahlrechts.

Denn Gleichberechtigung darf nicht davon abhängen, ob Parteien sich freiwillig für ausgewogene Wahllisten entscheiden. Sie braucht verbindliche und verfassungskonforme Regeln.

Die Forderungen reichten von einem gestaffelten Mutterschutz nach Fehlgeburten und Mutterschutz für Selbstständige über einen armutsfesten Elterngeld-Mindestsatz bis hin zu einem besseren Schutz vor Diskriminierung aufgrund von Fürsorgeverantwortung sowie Verbesserungen für armutsbetroffene und alleinerziehende Familien.

Familie sind alle: Demokratie braucht vielfältige Perspektiven

Familie sind alle unterstützt #ParitätJetzt. Denn wer politische Entscheidungen trifft, prägt auch die Bedingungen, unter denen Familien leben, Sorgearbeit leisten und Verantwortung übernehmen.

Unterschiedliche Erfahrungen und Lebensrealitäten müssen deshalb gleichberechtigt in unseren Parlamenten vertreten sein. Eine lebendige Demokratie braucht vielfältige Perspektiven, gerechte Teilhabe und die Stimmen von Frauen dort, wo Entscheidungen getroffen werden.